Lesung in der Dorfkneipe


Der Drache

 

Der Drache schläft

und die Magie

beschwört kein Feuer mehr herauf

 

Der Wind schlägt um

doch geht kein Hauch

in mein Inneres

 

Die Wildheit junger Tage

fiel von mir ab

und spielend verlor ich mich im Glück

 

Geflogen bin ich lang nicht mehr

da in der Luft ich mich verlor

 

Es kam kein Heil von diesen Händen

die zähmend meinen Drachen fingen

an die Kette ihrer Leidenschaft ihn legten

Ich hab ihn einst gefürchtet

doch nun geht er mir ab

 

Ohne ihn bin müde ich und einsam

sein Feuer wärmte mir so manche Nacht

den Hintern den vom Feuer ich gerettet

nun vor der Erfrierung nicht mehr retten kann

 

Die Drachenzeit ist wohl vorüber

zahnlos genießen ist nun in

die Freiheit, die wir so gewonnen ist nicht

was wir gewünscht uns

Schon so lang

meditieren und schreiben

ich habe mich entschlossen meiner Bestimmung zu folgen, die da wäre

Meditieren und Schreiben

Was dabei unter anderem rauskommt:

Die Besucher

 

Ben Browder verrichtete seine
Tätigkeiten so wie jeden Tag. Aber es war kein Tag wie jeder andere. Heute
morgen hatte eine fliegende Untertasse über seinem Feld geparkt. Wenn man das
so nennen konnte. Sie stand einfach so da. In der Luft über seinem Feld. Erst
hatte er es für eine Haluzination gehalten, für eine Art Flashback, weil er
doch schon seit Jahren nicht mehr trank. Aber auch nach mehrmaligem Reiben der
Augen war das Ding nicht verschwunden. Er wußte nicht was er tun sollte. Daher machte
er einfach, was er immer tat. Er bestellte sein Feld. Sah nach seinen Pflanzen.
Reparierte das Dach und die anderen Dinge am Haus und nahm im Großen und Ganzen
von dem riesigen, außergewöhnlichen Ding, es maß gut und gerne 50 Meter
Durchmesser, keine Notiz.

 


Zunächst hatte er mit dem Gedanken gespielt hinunter ins Dorf zu radeln und allen von seiner merkwürdigen Entdeckung zu erzählen. Aber diesen Gedanken hatte er verworfen, weil das Gefährt ja ebenso schnell verschwunden sein konnte, wie es aufgetaucht war und dann würden viele ihn für verrückt halten und diese Gefahr wollte er nicht eingehen.

Er wollte nicht, dass sich die Leute über ihn lustig machten, wie über den alten Bill. Der war nämlich mal eilig mit dem Rad ins Dorf gekommen und hatte von einem merkwürdigen Fluggerät erzählt, das mitten über seinem Acker stand. Aber nachdem sich dann eine ganze Schar von Schaulustigen ihm angeschlossen hatte und zu seinem Acker rausfuhr, konnte keiner etwas besonderes in der Luft über seinem Acker sehen. Alle waren sich darin einig, dass er wohl zu tief in die Flasche geschaut habe und das er halluziniere, Dinge sehe, die nicht da seien.

Das war wohl auch der Grund warum damals niemand zum Löschen kam, als er wieder ins Dorf kam und schrie seine Farm würde abbrennen. Von dem Augenblick an, da Bill die Geschichte mit dem Ufo erzählt hatte, nahm ihn niemand mehr ernst. Auch und gerade deswegen, weil er immer wieder beteuerte, dass es da gewesen sei, wollten sie nichts von ihm hören, glaubten ihm nicht und so kam auch keiner zu Hilfe als die Farm abbrannte.

 

 

 

wieder zu Hause

gut angekommen und den Urlaub noch ein bißchen mit Elif im Waldhaus fortsetzen.

Fazit


Jetzt sitze ich hier am Flughafen von San Francisco und denke über die vergangenen 5 Wochen nach. Die größte Reise meines Lebens. Bedeutsam. Die Erfüllung eines Kindheitstraums. Glücklich? Ich glaube erst mal bin ich erschöpft und sicher auch glücklich, glücklich, dass ich es gemacht habe, vor allem aber glücklich, dass es jetzt wieder nach Hause geht. Ich bin so lange Reisen weder gewohnt noch mag ich sie. Schön das ist sicher auch noch von anderen Faktoren abhängig, wie es mir geht, wer mit mir ist und so, jetzt auf jeden Fall bin ich froh, dass es wieder Heim geht. Grad eben habe ich noch drüber nachgedacht worüber ich mich am meisten freue. Auf jeden Fall darauf wieder in einer vertrauten Umgebung zu sein. Ich bin hier in den USA zwar im Großen und Ganzen gut zu Recht gekommen, aber ich bin auch zu dem Ergebnis gekommen, dass ich hier nicht bleiben wollte. Ich habe ja son bisschen drüber nachgedacht, ob das nicht was für mich sein könnte, aber da bin ich wohl jetzt wirklich zu dem Ergebnis gekommen, ich bin mit Leib und Seele Deutscher oder doch zumindest Europäer, mir gefallen Sachen von der amerikanischen Lebensart, amerikanische TV-Serien mag ich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich das alles ganz nah um mich rum haben muss. Ich genieße es lieber in meiner gewohnten Umgebung, die sich für mich gut anfühlt.

Gut ich habe mich hier immer wieder mal gar nicht unwohl gefühlt, aber da ist eben immer noch ein Unterschied zu pudelwohl, obwohl sagen muss, dass ich mich zu Hause auch nicht immer pudelwohl fühle.

Aber mal die Allgemeinplätze bei Seite gelassen: Wie war es sonst so? Präzise.

Nun da fängt man wohl am besten mal am Anfang an. New York, New York ich kann und mag mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass das Städtchen York, dass ja dieser Weltmetropole ihren Namen gegeben hat, so weit ich weiß in Bedeutungslosigkeit versinkt oder gab es schon mal Nachrichten über York? So weit ich weiß nicht. Ist doch interessant, dass das Neue hier seinen Namensgeber bei weitem überflügelt hat, finde ich wenigstens.

Und das ist noch was, womit sich finde ich in meiner Reise ein Kreis schließt. Ich komme ja eben von Alcatraz und diese Insel wurde ja in den 70ern von Indianern besetzt, die damit auf die unberechtigte Landnahme der weißen Siedler, in den letzten 500 Jahren, aufmerksam machen wollten. Speziell bezogen sie sich da auf den Kauf von Manhattan der damals für umgerechnet 24 Dollar über die Bühne ging. Und ich weiß nicht und ich bin mir nicht sicher, aber das ist, soweit ich weiß noch nicht wieder grade gerückt. Ich bin zwar keinen Ureinwohnern begegnet und habe auch nicht mit ihnen gesprochen, aber … ich weiß nicht, sind halt so ein paar Gedanken.

Was wenn die USA an die Natives zurückgegeben werden müssten und alle Weißen müssten Miete zahlen. Am besten nachzahlen die letzen 500 Jahre. Fänd ich witzig.

Dazu passt das ich mich immer mal wieder gar nicht so im Ausland gefühlt hab, wie ich mich manchmal in Griechenland oder in Italien fühle. Gut das hängt auch mit der Sprache zusammen, wie ich schon bemerkt habe, ist mein Englisch nicht ganz so toll, aber immer noch viel besser als mein Italienisch oder gar Griechisch. Aber ich habe das immer mal wieder gedacht, außer dass es immer mal wieder ein bisschen heißer war oder das es den einen oder anderen Schwarzen mehr gab, habe ich immer mal wieder gedacht, dass könnte jetzt auch eine deutsche U-Bahn oder Bahnstation sein. Dabei weiß ich gar nicht, ob wir uns von Natur aus so ähnlich sind oder ob das an der Amerikanisierung Westdeutschlands nach dem zweiten Weltkrieg liegt. Vielleicht sind kurze Hosen und Socken in Sandalen so was wie die Bequemlichkeit in Person für manche Gesellschaftsschichten, ich finds auch gar nicht so schlecht, wenn ich das an hab, sieht halt n bisschen … naja … aus. Aber zurück zum wesentlichen.

Wesentlich könnte man sagen war der Tanz. Zum einen war ich auf dieser Contact Impro und hatte diesen wunderschönen Tanz, einen mit einer Frau und einen mit einem Mann. Den Mann habe ich doch tatsächlich wieder gesehen auf einer Party auf einem Dach in Brooklyn und mit der Frau. Ja bald bin 5000 Meilen weit weg. Irgendwie romantisch und melancholisch.

Da hat mich die andere Begegnung mit Tanz doch ganz schön auf den Boden zurückgeholt. Das Broadwaymusical, das ich noch besucht habe, meine ich. Nun gut zum einen kann ich jetzt sagen: Broadwaymusical, bah, kenn ich alles schon, die kochen auch nur mit Wasser. Und damit hätte ich Recht. Wobei es natürlich nicht ums Recht haben geht. Aber ich weiß jetzt zumindest, dass das ganz nett ist, aber auch nicht unbedingt sooo was Besonderes. Vor allem der Inhalt und die übermäßig schlanken, um nicht zu sagen dürren Tänzerinnen haben mir doch zu denken gegeben. Es ging um Mord, Hasst uns Eifersucht und anscheinend ist das immer noch das spannendste, was so ein Theater zu bieten hat. Auf jeden Fall erfreut man sich hier täglich daran. Vielleicht hätte ich mir doch Phantom der Oper ansehen sollen.

Zu Hause war ich ja bei der Gemeinschaft Ganas in New York. Ich musste jedes Mal mit der Fähre von Staten Island nach Manhattan übersetzen, Ganas ist in Staten Island. Aber diese Fähre ist kostenlos, beeindruckend, steckt bestimmt auch irgendeine Geschichte dahinter. Ich habe sie aber in der Zeit in der ich da war nicht rausgekriegt.

Auf jeden Fall waren die Ganaer richtig nett und haben mir sogar ein eigenes Zimmer gegeben, das fand ich richtig toll und zuvorkommend. Und ihre Läden, ich muss sagen, richtig gut organisiert. Ich denke ein gutes Beispiel für eine Stadtgemeinschaft. Auch wenn mir die Häuser alle ein bisschen runtergekommen aussahen. Aber auch nicht mehr als die restlichen Häuser hier. Ich denke, dass habe ich auch schon mal geschrieben, es sieht alles ein bisschen so aus, als ob die besten Zeiten hier vorüber sind und man von dem Glanz des Vergangenen zehrt. Aber vielleicht lag das auch an den Kreisen in denen ich mich bewegte.

Dann ging es weiter nach Philadelphia, aber von Philadelphia habe ich nicht allzu viel gesehen. Aber das Forum, das ich dort geleitet hab war echt spitze. Wieder ein Indiz, dass wir gar nicht so verschieden sind. Hoffentlich hat’s was gebracht, ich muss mal nachfragen.

Und dann ging’s schnurstracks nach Twin Oaks zur Gemeinschaftskonferrenz und das muss ich mir noch mal deutlich hinter die Löffel schreiben, ich glaube entweder mache ich Urlaub oder ich bin in Gemeinschaftsdingen unterwegs, das beides zu verknüpfen, ich weiß nicht. Nun gut ich hab’s denke ich gut hingekriegt und immerhin habe ich hier auch die nette Stadtgemeinschaft in Washington kennen gelernt, die ihr Essen hauptsächlich aus dem Mülleimern von Supermarktketten gewinnt, aber ich glaube demnächst mache ich als Gemeinschaftsmensch doch besser Urlaub da wo es nicht so sehr um Gemeinschaft geht. Was nicht heißt, dass da keine Menschen sein sollen.

Ich glaube Disneyland war da ein gelungener Kompromiss. Das Hotel wo ich gewohnt hab war sicherlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber dadurch, dass ich dieses 4er Zimmer bekommen habe, hat es ich wieder mondän angefühlt. Gut es war am Tag zu heiß, dass man es kaum aushalten konnte, aber am Tag war ich sowieso immer unterwegs. Größtenteils in gutklimatisierten Disneyveranstaltungen. Unter diesem Gesichtspunkt habe ich ja schon bemerkt, auf der einen Seite ist es völlig sinnlos sich ein teueres Hotelzimmer zu nehmen, weil man im normalen Urlaub sowieso kaum Zeit dort verbringt. Aber zurückzukommen in etwas Eigenes mit Raum hat doch etwas und ist, wenn schon nicht ökonomisch, so doch angenehm und schon n bisschen Geld wert.

Damit kann ich auch sagen, dass im Großen und Ganzen meine Planung immer aufgegangen ist. Auch wenn es hier und da ein paar kleine Ecken und Kanten zu schleifen gab, ich glaube ich habe den großen Bogen richtig gut hingekriegt. Keine größeren Unfälle, Vopas oder sonstigen Verletzungen (sogar der abgebrochene Zahn fühlt sich bis heute nur komisch an und hält sich mit Schmerzen zurück), ich sollte meinen Schutzengeln danken, was hiermit geschehen sein soll.

Ich habe das Gefühl ich hatte soviel Gedanken, doch jetzt scheinen sie alle weg zu sein, aber machen wir weiter die kommen schon wieder. Zum Beispiel, dass das mit dem Bus vom LA Airport zu meinem Hotel zu kommen echt ein Abenteuer war. Ein Abenteuer, das ich glorreich bestanden habe. Und das sogar zweimal, weil ich da ja noch meinen Mietwagen abholen musste. Das war so eine kleine Sollbruchtstelle, wenn ich besser nachgedacht hätte, hätte ich mir den Mietwagen sicherlich auch hier in der Gegend ausliefern lassen können. Nicht weit von meinem Hotel war eine Alamo-Niederlassung, da hätte ich wenigstens Fragen können. Aber was soll’s, wir sind alle nur Menschen und Menschen machen Fehler und ich hab mal gehört, dass sie das so sympathisch macht. Also ich mach noch sympathische Fehler.

Das Auto an sich war allerdings überhaupt kein Fehler. Damit gingen so viele Dinge soviel leichter und die meisten erst überhaupt. Ich habe es genossen soviel Auto zu fahren über 2000 Meilen, das sind mehr als 3000 km wow oder? und das alles für 333 Euro und den Tank musste ich auch nicht auffüllen, ich weiß nicht, wie sich das für die rechnen soll, vielleicht haben sie einfach nur die Umweltprämie kassiert ich weiß auch nicht.

Auf jeden Fall hab ich jetzt auch erst mal wieder genug vom Autofahrn und bin froh, dass ich das, wenn ich zu Haus bin nicht auch noch machen muss. Aber hier die Route One die Pazifikküste lang zu fahren, dass war einfach göttlich. Überhaupt habe ich den zweiten Teil meine Westküstenreise sozusagen mehr genossen. Ob es das Feeling war, das bei Disney so richtig rüberkam. Ich muss immer noch an die sanfte aber beeindruckende Flugsimulation denken. Oder Santa Cruz, wo ich jetzt hin unterwegs war. Hier ging es dann ja wirklich darum bekannte Leute zu treffen. Und wieder wurde ich eingeladen ein Forum zu leiten und wieder war es gut. Und die Unterkunft bei Tory auch märchenhaft. Vielleicht wäre ich hier gerne noch länger geblieben, aber die letzte Große Herausforderung meiner Reise wartete und war fest eingeplant.

Wie ja immer mal wieder auf der Reise hatte ich auch hier, hier aber am meisten die Angst ich könnte etwas vergessen haben. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich war immer wirklich topoptimal ausgerüstet und es hat mir an nichts gefehlt. Materiell zumindest. Am Burning Man trat dann aber zu Tage, was ich schon länger gespürt habe. Ich bin mit den Menschen nicht so wirklich warm geworden. Die warn alle nett und manche mochten mich sogar und haben mich jetzt auf Facebook als Freund geadded, was hier übrigens noch ne ganz andere Dimension ist als in good old Germany, aber so richtig warm wurde ich mit ihnen nicht.. Ich weiß nicht, ob es an den kulturellen Unterschieden, der grunzätzlichen Oberflächlichkeit oder an meiner Verstockheit lag oder ob ich zu hohe Ansprüche anlege, wenn es um Kontakt geht, aber das ist auch egal, das war das was war. So habe ich mich gefühlt ich bin auch nicht dran gestorben und nach ein paar Tagen Staub und Staunen eben ein paar Tage früher vom BM weggefahren und konnte sogar noch unterstützend tätig sein, da VIS ja justitielle Probleme hatte.

Ich muss immer wieder an den Spruch denken: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Ja das stimmt und ich habe hier bei weitem ja noch nicht alles erzählt und ich werde die nächste Woche bestimmt mal in unsere Küche einladen, um noch ein wenig mehr zu erzählen. Aber im Großen und Ganzen kam mir der Blog doch sehr entgegen. Ich bin nicht ein so großer Karten und mit der Hand schreibe, aber ein Schreiber bin ich ja schon und so konnte ich von mir hören lassen, so das es allen Spaß machte und langweilige Diashows kann ich mir hinterher auch schenken, weil ich die Bilder via Netz tagesaktuell liefern konnte. Also ich muss schon sagen, dass ist das was mir gefällt. Vor allem weil meine Bilder nur so dahin geknipst sind und nicht wirklich fotografiert. Fürs Netz grade noch ausreichend, aber für ne Diashow nicht zu gebrauchen, vielleicht kauf ich mir noch mal irgendwann ne Kamera mit der ich wirklich Bilder machen kann, aber derzeit bin ich mehr von meinem Poket PC begeistert, der sowohl als Navi, Wörterbuch, Handy und eben als Foto diente. Mir ist so was auf jeden Fall viel lieber, als wenn ich 4 verschiedene Sachen mitschleppen müsste.

Und damit liege ich hier übrigens voll im Trend, ich habe hier noch selten jemanden gesehen, der ein normales Handy hat (hier heißen die ja Cellphone). Alle haben so genannte Smartphones oder Iphones die alle ein wenig mehr können als nur telefonieren. Und die technikverrückten Amis nutzen das auch aus.

Wo war ich? Ach ja, ich bin zufrieden. Und das will bei mir schon was heißen. Natürlich könnte man an dem einen oder anderen noch was aussetzen, aber das kann man immer. Ich könnte mehr Kontakt gemacht haben. Ich hätte noch fürs Zegg werben können. Ich schäme mich ein wenig, dass ich den BM nicht durchgehalten habe, aber das kann man auch so sehen, das ich für mich sorge und auf diese Weise gut erholt aus dem Urlaub zurück komme. Frisch motiviert fürs Gemeinschaftsleben. Ich freue mich schon auf meine Arbeit. Und auf die Intensivzeit die nächste Woche anfängt und natürlich auf  Elif. Wir haben’s tatsächlich geschafft einmal zu Skypen immerhin. Ende August war ja noch ihr Umzug sie ist immer noch am Einräumen, dass kombiniert mit einem Freund der unterwegs ist in einer anderen Zeitzone oder sogar in zwei, da kommt man nur schwer zusammen.

Ach ja das mit der Zeitzone. Superwitzig, ich denke immer wieder drüber nach und manchmal hab ichs dann, aber dann wieder, stelle ich fest, alles gipfelt irgendwie darin, dass Zeit doch letztendlich eine Illusion ist. Ich starte um 18:50 Uhr Mittwoch und komme 19:00 Uhr Donnerstag in Berlin an. Bin aber nur 15 Stunden unterwegs, davon 3 Stunden Aufenthalt in London. Ist irgendwie witzig oder. Es kostet mich nur 15 Stunden ich bin aber rechnerisch 24 Stunden unterwegs. Jetlagtechnisch ist für mich, wenn ich ankomme, dann 10:00 Uhr morgens und ich bin die Nacht durchgeflogen. Hoffentlich kann ich im Flugzeug ein bisschen schlafen. In London komme ich ja schon um 15 Uhr an, was für mich 6 Uhr, nein halt 5 Uhr ist, London ist ja noch mal eine Stunde vorne. Könnt ihr folgen? Ich auch nicht, aber es macht total Spaß drüber nachzudenken, vor allem wenn man um 6 Aufgestanden ist, was für euch ja drei Uhr ist. Ich hör jetzt auf damit.

Neben dem furiosen Ende meiner Reise auf Alcatraz, die ich jetzt nicht mehr rekapituliere, weil sie erst so kurz zurückliegt, ging alles ziemlich unspektakulär zu Ende. Ich fahre an den Flughafen und gebe mein Auto zurück. Da kommt eine Mitarbeiterin ließt mit dem Scanner meinen Barcode drückt mir eine Quittung in die Hand.

Das war’s?

Anscheinend, sie ist auf jeden Fall mit dem nächsten Auto beschäftigt. Ziemlich unspektakulär, ich will noch fragen, ob es noch irgendwas braucht oder so, oder ob sie das Auto noch checken will, oder ob es etwas macht, dass ich eine halbe Stunde zu spät bin, aber ich finde sie schon nicht mehr und so beschließe ich, dass es das war. Ist ja eigentlich auch verständlich, die machen das hier Tag für Tag, ist alles nichts Besonderes für die. Für mich ist es das erste und aller Wahrscheinlichkeit nach auch das letzte Auto, was ich in Amerika gemietet habe und wahrscheinlich auch das einzige Auto, das ich überhaupt dieses Jahr miete. Aber für die Mitarbeiter hier, keine große Sache, einer von vielen. Ich würde mich zwar besser fühlen, wenn mir noch jemand sagen würde, alles in Ordnung sie können gehen. Aber da das keiner macht, nehme ich den Airtrain zum Terminal 1 und finde dort in einer Geschwindigkeit, die gar nicht nötig ist, weil mein Flug erst in 3,5 Stunden geht meinen Schalter und ich bin eingecheckt bevor ich British Airways sagen kann. Auch hier, die hinterm Schalter machen das jeden Tag. Für mich geht grade die größte Reise meines Lebens zu Ende. Alles gut verarbeitet und wohl dokumentiert in meinem Blog. Darauf bin ich schon ein kleines bisschen Stolz. Ich glaube auf diese Weise habe ich die Reise schon vorweg ein bisschen verarbeitet und das trug und trägt viel zu meinem Wohlbehagen bei.

Jetzt werde ich noch einmal auf dem Airport hin und her laufen. Schauen, ob ich ein Eis finde, mich ärgern, dass ich die mein Powerkabel im großen Rucksack gelassen hab und dann einchecken, auch wenn mein Flug immer noch ne gute Stunde weg ist, aber wir kommen näher und zur Not kann ich mich ja auch drin noch mal hinsetzen.

 

 

So for the last day

I went to Alcatraz and finaly got back, before I got to get my flight back.


I am happy.

 

Conclussion follows.

Alcatraz …

… am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Wenn man eine Rückfahrkarte hat zumindest und die hatte ich ja. Auf jeden Fall bin ich heute Morgen ganz früh raus, um über die wieder neu eröffnete Bay-bridge zu fahren und den morgendlichen Wahnsinn des Berufsverkehrs in SF zu erleben. Nein natürlich nicht deswegen, sondern weil ich die Earlybirdtour von Alcatraz Cruises gebucht hatte und die geht schon um 9 Uhr los. Das Erlebnis Berufsverkehr gab’s gratis und war gar nicht so schlimm. Nur an der Bridge ein bisschen eng und kostete wieder 4 Dollar, aber halb so wild die Dollar muss ich ja sowieso loswerden.

 

Beim aufgreifen meines Tickets habe ich keine Probleme, nachdem ich erst mal 15 Dollar fürs Parkticket hingelegt hab.

Die Überfahrt ist vergleichsweise ruhig und weil ich beim Aufstieg zum Zellengebäude eine Abkürzung entdecke, bin ich als erster und erst mal ganz allein im Gebäude.

Die Bilder hab ich erst mal auf Facebook hochgeladen wenn’s interessiert, wenn’s nicht funktioniert mailt ihr mir einfach.

Auf jeden Fall ist in dem Gefängnis eine eigentümliche Stimmung. Nicht gedrückt oder depressiv, wie ich gedacht habe, sondern eher ruhig und ausgeglichen. Vielleicht haben viele Menschen hier letztendlich ihren Frieden gemacht.

Im Bookstore sitzt ein ehemaliger Insasse, der über seinen Aufenthalt ein Buch geschrieben hat. Hinter ihm laufen die Hollywoodklassiker, auf verschiedenen Monitoren. Er sitzt da ein wenig verlassen herum. Vielleicht weil noch wenig los ist, vielleicht weil sich niemand traut ihn anzusprechen, ich auch nicht.

In den 70ern haben die Indianer die Insel in Besitz genommen und wollten sie von der Regierung für den Preis von Manhattan 1624 zurückkaufen. Glasperlen und anderer Glitzerkram im Wert von 24 Dollar. Sie wurden zwar geräumt hatten aber genug Aufmerksamkeit, dass im Anschluss ihrer Reservate großzügiger waren. Ich denke über die Landnahme und ihre Rechtmäßigkeit nach und darüber, dass letztendlich doch immer der Stärkere Recht hat. Ansonsten müsste man alles was nicht rot ist vom nordamerikanischen Kontinent putzen.

Ich streune noch ein wenig durch San Francisco, dann ist es schon Zeit für den Flughafen.

 

Dort werde ich dann wahrscheinlich mal versuchen ein Fazit dieser Reise zu ziehen, bei 15 Stunden Reisezeit habe ich da wohl genügend Zeit für.

 

 

Noch ein Tag …

… zum Entspannen. Ich wollte nach Vallejo ins Water Marine World, Delfine, Orcas und Achterbahnen. Als ich da war musste ich leider feststellen, dass die zu hatten. Nun ja, hat mir wenigstens ne schöne Fahrt durchs Hinterland von SF beschert und danach hab ich mich n bisschen ausgeruht. Morgen steht ja Alcatraz und Heimflug auf dem Programm.

Fun

It’s only fun, but I liked it.

Driving on a Segway.

Getting painted.

Aquarium, Hooters, Chicken Wings, Football and buying gifts for my friends at home

Fun Fun Fun

Wenn mein Urlaub schon zu Ende geht und ich mich an einige Stellen übernommen habe, so kann ich doch zumindest am Schluss dafür sorgen, dass ich ein wenig Spaß habe. Und deswegen habe ich mich zu einer Segwaystour angemeldet.

Für alle, die nicht wissen, was ein Segway ist.

das

 

Und mit den Dingern zu fahren macht echt Fun. Auch wenn mir dann und wann mal die Füße einschlafen auf dem Teil, aber mit der Zeit vergeht das auch und man gewöhnt sich dran. Ist nicht mehr so verkrampft und die Füße schlafen nicht mehr ein. Leider sind die Gefährte auf 10 mph begrenzt, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Auch mit 16 km/h kann man ganz schön fetzen.

ich                            nochmal

 

Dann geht’s einer Erinnerung an South Park folgend ins Hooters. Männerträume werden wahr, Chickenwings, Collegefootball und spärlich bekleidete Bedienung alles herrlich verarscht damals in der Southparkfolge, ein echtes Deja vu hier zu sein.

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Danach lasse ich mich noch von einer Straßenkünstlerin malen, sie macht mich natürlich 20 Jahre jünger, aber das ist ok, denke ich.

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Dann Aquarium. Durch zwei verschiedene Röhren durchschreitend kann man die Fische der BayArea bewundern, Hai und andere so große Fische, dass ich doch glatt sowohl ihren Namen vergessen habe, als vergessen habe hier Bilder zu machen. Wären wohl sowieso nichts geworden. Zu dunkel. Außerdem sahen die Fische alle n bißchen traurig aus. Aber das ist wohl nur die Projektion. Hoffe ich.

 

Zum Abschluss laufe ich noch mal durch den Union Square, aber da ich nicht wirklich noch was einkaufen will, bin ich hier irgendwie falsch.

Müde aber glücklich trete ich den Heimweg nach Concord an, nicht ohne fast noch von einer Strechtlimo überfahren zu werden. Die Dichte an Strechtlimos hier in SF ist erstaunlich hoch, einmal habe ich 4 Stück hintereinander gesehen, leider sind sie zu schnell losgefahren als das ich ein Bild hätte machen können, dafür laufen die Häuserfronten nicht weg und die kann man wirklich gut fotografieren.

 

zu schnell image_688.jpg

 

bleiben stehen image_714.jpgimage_715.jpgimage_697.jpgimage_693.jpg

 

was ich nochmal sagen wollte überall sieht man hier Werbung für Psychics und Karten legen und soimage_695.jpg

 

special Films image_686.jpg

 

Relax and the City

This day I moved very slowly.

I washed the dust of my clothes. Than have a little rest.

Than I brushed my Shoes, afterwards I have a little rest.

Finaly I visited SF, very slowly. Like these Sea lions at Pier 39.

sea Lions